Kooperation, Strategiediskussion und Bildungsarbeit

von Claudia Leibrock

Als Agrarreferentin der Evangelischen Jugend in ländlichen Räumen (ejl) habe ich die Agrar Koordination ab ca. 2004 noch als BUKO Agrarkoordination bei der Arbeit zur Agrogentechnik kennengelernt. Die Agrar Koordination hatte damals schon im Zuge des Jugendbildungsprojektes Biopoli gute Materialien entwickelt und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet. Das habe ich gerne für meine Arbeit in der ejl und in der Evangelischen Landjugendakademie (LJA) genutzt und war auch selbst einige Male als Biopoli-Referentin tätig.

2009 bis 2022 war ich dann im Vorstand des Trägervereins der Agrar Koordination FIA e.V. Ich habe viele Strategiediskussionen der Agrar Koordination verfolgt und aktiv gestaltet. Dabei habe ich die Arbeit im Büro immer als überaus engagiert und inhaltlich versiert wahrgenommen. Das Material der Agrar Koordination sowie die verschiedenen Ausstellungen und Filme konnte ich in meiner inhaltlichen Arbeit gut einsetzen. Nachdem die Jugendbildungsarbeit nicht mehr mein beruflicher Fokus ist, setze ich die Kenntnisse aus der Arbeit mit der Agrar Koordination jetzt in der Arbeit zum Fairen Handel ein.

Fast die Hälfte der Zeit der Agrar Koordination konnte ich in den letzten Jahren begleiten. Dabei lag mein Schwerpunkt immer auf der Bildungsarbeit in Deutschland. Die Originaltöne aus den Ländern des globalen Südens sind ebenso wichtig, wie die Arbeit zur Agrarökologie in diesen Ländern. Aktuell gewinnt auch die Agrogentechnik wieder an Bedeutung angesichts von neuen Initiativen zur Aufweichung der Kennzeichnungspflichten für Lebensmittel aus gentechnisch veränderten Organismen. Ich wünsche der Agrar Koordination auch in Zukunft den richtigen Riecher für die Entwicklungen in der weltweiten Lebensmittelproduktion und in der Arbeit für eine gesunde und ausreichende Ernährung für alle Menschen auf der Welt.

 Info zum Bildungsprojekt BIOPOLI gibt es hier

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