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Phosphor ist unverzichtbar für alle Lebewesen.

Nur mit phosphorhaltigen Verbindungen funktionieren Energiekreisläufe (ATP) und können Erbinformationen (DNA, RNA) weitergegeben werden. Bei Menschen und Tieren sind 20 % der Phosphorverbindungen im Körper Teil dieser und weiterer lebenswichtiger Funktionen. Die verbleibenden 80 % kommen in Knochen und Zähne vor. Mangelt es an Phosphor, führt dies zu verringertem Wachstum, geringer Fruchtbarkeit, Knochenweiche und erhöhter Sterblichkeit bei den Lebewesen. Pflanzen enthalten 0,2 % Phosphor in ihrer Trockensubstanz. Seit Justus von Liebig (1803-1878) Phosphor als limitierenden Faktor des landwirtschaftlichen Ertrags identifizierte, begann die Ära der industriellen, rohstoffabhängigen Landwirtschaft. Heute dienen 90 % der weltweiten Phosphatgestein-Reserven der Düngemittelherstellung. Doch der Rohstoff wird knapp. Ohne Phosphor droht einer schnell wachsenden Welt eine sich zuspitzende globale Nahrungsmittelkrise. Zu viel Phosphor führt hingegen zu Nährstoffbelastungen von Gewässern und im Extremfall zu toten Zonen. Rund um diese Themen soll dieser Artikel folgende Fragen beantworten: Welche Bedeutung hat der Phosphorkreislauf für die Nahrungsmittelproduktion und Umwelt? Welche lokalen Unterschiede zeigen sich? Gibt es Perspektiven für einen ressourcenschonenden Umgang?

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