Land und Wirtschaft – wer erntet? Portraits aus Tansania und Deutschland

Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania berichten in der Ausstellung über ihre Arbeitsbedingungen. So unterschiedlich der Alltag und die Situation in den beiden Ländern auch sind, die Befragten machen in ihren Interviews deutlich, dass ihr Leben durch die Förderpolitik stark beeinflusst wird. Die Fotoausstellung ist Ergebnis mehrerer Recherche-Reisen. Die Ausstellung zeigt auf 20 Tafeln sehr persönliche Bilder und Eindrücke aus dem Arbeitsalltag der Bäuerinnen und Bauern. Während bei den deutschen Bäuerinnen und Bauern die EU-Agrarpolitik stark die Erzeugerpreise drückt, kämpfen die Kolleg*innen in Tansania um das Land, was sie bisher für Nahrungsmittelanbau nutzen konnten, nun aber wegen der Verpachtung des Landes an Großinvestoren verloren haben. Ein Gemeinschaftsprojekt von der Agrar Koordination und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

 

Der Podcast zu "Land und Wirtschaft - wer erntet?

Mit der Fotoausstellung "Land und Wirtschaft – wer erntet? hat die Agrar Koordination und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Bauern und Bäuerinnen aus Tansania und Deutschland portraitiert. Auch in diesem Podcast berichten wir über die Situation der Kleinbäuer*innen in beiden Ländern.

Ausstellung vom 17.06.2021 – 20.08.2021 im Museum Brot und Kunst, Salzstadelgasse 10, 89073 Ulm

Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania berichten in der Fotoausstellung über ihre Arbeitsbedingungen. 20 Tafeln zeigen sehr persönliche Bilder und Eindrücke aus ihrem jeweiligen Arbeitsalltag. Die Situation und der Alltag in den beiden Ländern sind verschieden, doch in den Interviews mit den Befragten wird deutlich, wie stark ihr Leben und ihre Arbeit durch Agrarpolitik und Förderstrategien beeinflusst wird. Während die EU-Agrarpolitik bei den deutschen Bäuerinnen und Bauern die Erzeugerpreise drückt, kämpfen die Kolleg*innen in Tansania um ihr Land: Agrar-Investoren verdrängen mit landwirtschaftlichen Großprojekten die Kleinbauern und-bäuerinnen von ihrem fruchtbaren Boden, den sie bisher für ihren Nahrungsmittelanbau nutzen konnten.

Museum Brot und Kunst

15. Juni 2021 – 20. August 2021, 10 bis 17 Uhr (Mo. bis 15 Uhr)

Salzstadelgasse 10

89073 Ulm

museumbrotundkunst.de

  

Workshops zu agrarpolitischen & entwicklungspolitischen Themen

Die Inhalte der Workshops sind im Rahmen der Erstellung der Ausstellung entstanden.Sie haben die Möglichkeit eine Bildungsveranstaltung für Ihre Schule, Hochschule, Jugendgruppe oder für die Erwachsenenbildung zu buchen. Dazu vermitteln wir Ihnen gern Referent*innen der Agrar Koordination, die - mit oder ohne Ausstellung - zu dem Thema gemeinsam mit ihrer Gruppe arbeiten. Hier wird es nicht nur um die EU-Agrarpolitik und den Wachstumskorridor in Tansania gehen, sondern auch um den ökologischen Fußabdruck der Landwirtschaft in Nord und Süd sowie um Projekte, die für Mensch und Umwelt zukunftsfähig sind.

Die Workshops können als 90-minütige oder dreistündige Bildungsveranstaltung gebucht werden. Der Eigenanteil der Schulen beträgt bei 90 Minuten 40 €, bei 3 Zeitstunden sind es 60 €. Eine Anmeldung ist unter www.agrarkoordination.de/projekte/land-und-wirtschaft möglich.

Für die Bildungsveranstaltungen können Sie sich hier anmelden.

Landgrabbing - Workshop für junge Menschen, 3.7.2021, 10.30 bis 14 Uhr

Der Boden unter unseren Füßen. Was Bodenspekulation mit der Welternährung zu tun hat. Am Samstag, den 3.7.2021 von 10.30 bis 14 Uhr laden wir zu einem Workshop in hybrider Form ein (Bremen/Delmenhorst und online). Die Teilnahme ist kostenlos.

Landgrabbing passiert an vielen Orten der Welt. Neben Ländern wie Tansania wird die Aneignung von Ackerboden durch internationale Investoren und die Verdrängung lokaler Bäuerinnen und Bauern auch in Deutschland immer mehr zum Problem. Doch warum verschärfen der Fleischkonsum und der Klimawandel Hungersnöte und was bedeutet „Landgrabbing“ überhaupt? Welche Auswirkungen hat unser Konsum auf Menschen in Ländern des globalen Südens? Zusammen mit der Referentin Irina Cachay Ayala von der Initiative „Agrar Koordination“ wollen wir uns in einem Workshop diesen Fragen stellen. Wir wollen verstehen, warum diese Entwicklung ein so großes Problem ist und wie wir dagegen aktiv werden können. Da es sich um einen hybriden Workshop handelt, können die Teilnehmenden selbst entscheiden, ob sie online oder in Bremen/Delmenhorst teilnehmen wollen. Nach dem Workshop laden wir zu einem gemeinsamen selbstgekochten Mittagessen ein.

Info & Anmeldungen bis zum 24.06.2021 an bildung[at]norddeutschemission.de

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden!

In Ausstellungsräumen wird eine Wandfläche von mindestens 20 Metern benötigt. Die Tafeln können an Wänden mit Aufhängungsschienen oder Stelltafeln befestigt werden. Fäden und Haken liefern wir mit.  Die maximale Ausleihdauer beträgt 4 Wochen (inklusive Auf- und Abbau). Die Ausleihe selbst ist kostenlos, es müssen lediglich die Kosten für den Transport der Ausstellung übernommen werden.

Folgende Materialien werden mit der Ausleihe der Ausstellung zur Verfügung gestellt:

  • Plakate zur Bewerbung der Ausstellung, auch als pdf-Vorlage
  • Flyer mit Hintergrundinformationen zum Auslegen während der Ausstellung
  • Einige O-Töne können in Form einer Filmdatei parallel gezeigt werden
  • 1 Vorlage für Pressemitteilungen als doc.-Datei – für die lokale Presse
  • Auf Wunsch kann auch der Ausstellungskataloge mit umfangreichen Hintergrundinformationen verschickt werden.

Regina Schrader
Mail
040-392526

Termine

Fr 20.08.2021

Fotoausstellung Land und Wirtschaft – wer erntet? im Museum Brot und Kunst in Ulm zu sehen

15. Juni 2021 – 20. August 2021 10 bis 17 Uhr (Mo. bis 15 Uhr)

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