Besser weniger Abfälle

Etwa ein Drittel der produzierten Lebensmittel wird weggeworfen – in Deutschland circa 18 Millionen Tonnen. Für die Produktion dieser weggeworfenen Lebensmittel werden wertvolle Ressourcen verschwendet und Treibhausgase sinnlos ausgestoßen.

Auch an Kitas und Schulen werden große Mengen Lebensmittel weggeworfen – die Ursachen sind vielfältig und variieren von Einrichtung zu Einrichtung.

Die gute Nachricht: Eine Reduzierung von Abfällen an Ihrer Schule/Ihrer Kita ist möglich. Wir analysieren mit Ihnen zusammen die spezifischen Ursachen und beraten Sie, mit welchen Maßnahmen Sie Abfälle reduzieren und dadurch Kosten und Ressourcen sparen können.

Besser Bio

Immer mehr Kitas und Schulen stellen auf Bio-Verpflegung um. Dafür gibt es gute Gründe:

Die biologische Landwirtschaft ist in vieler Hinsicht umweltfreundlicher als die konventionelle Landwirtschaft. Denn Bio-Bauern und –Bäuerinnen verzichten auf umweltschädliche chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel und auf Gentechnik. Die Zwischenfrüchte, die im Ökolandbau der Düngung dienen, sind gut für die Bodenfruchtbarkeit sowie Bienen und andere Tiere. Zudem bieten Bio-Lebensmittel auch Vorteile für die Gesundheit: Sie weisen zum Beispiel deutlich weniger Pestizid-Rückstände auf. Und beim Bio-Anbau wird verzichtet auf den massenhaften Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung sowie auf gentechnisch veränderte Futtermittel.

Eine Umstellung auf Bio in Ihrer Kita oder Schule muss nicht unbedingt teuer sein. Wir zeigen Ihnen durch Infoveranstaltungen, Workshops und individuelle Beratung auf, wie eine kostengünstige Bioverpflegung durch eine veränderte Menü- und Einkaufsplanung möglich ist.

Besser regional und fair

Regional produzierte Lebensmittel haben den Vorteil, dass sie nur kurze Transportwege hinter sich haben, bevor sie auf unserem Teller landen. Das spart Energie und Treibhausgase. Wir unterstützen Schulen und Kindergärten dabei, einen Großteil ihrer Lebensmittel aus der Region zu beziehen, indem wir sie mit regionalen Lieferanten vernetzen.

Nicht alle Lebensmittel gibt es aus der eigenen Region. Manche Lebensmittel, auf die viele von uns nicht verzichten möchten, kommen sogar von weit her: aus Afrika, Asien oder Lateinamerika. Dort sind die Arbeitsbedingungen und Löhne in der Landwirtschaft häufig katastrophal. Es geht aber auch anders. Wir zeigen auf, welche fair gehandelten Produkte auch in der Kita- und Schulverpflegung eingesetzt werden können und wo sie einzukaufen sind.

Besser weniger Fleisch

Die Deutschen essen durchschnittlich doppelt so viel Fleisch wie von ErnährungsexpertInnen empfohlen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Schulen und Kitas, maximal zwei Mal pro Woche Fleisch anzubieten. Doch in vielen Kindergärten und Schulen kommt täglich Fleisch auf den Teller.

Das ist schlecht für die (lebenslange) Gesundheit der Kinder. Durch die Fleischproduktion werden zudem hohe Treibhausgasemissionen verursacht und für die Tierfütterung wird ein Großteil der globalen Ackerflächen und der Weltgetreideernte beansprucht. Ein hoher Fleischkonsum ist daher problematisch für das Klima und für die globale Ernährungssituation einer steigenden Weltbevölkerung. Hinzu kommen die oft untragbaren Zustände im Hinblick auf das Tierwohl in den Tierhaltungsanlagen.

Wir beraten und unterstützen Sie dabei, die Umstellung auf ein nachhaltiges und gesundes Fleischangebot erfolgreich umzusetzen.

Besser weniger Fisch

Auch der Fischkonsum an Kitas und Schulen gehört auf den Prüfstand. Denn es gibt große Nachhaltigkeitsprobleme in der Fischerei: Ein Großteil der weltweiten Fischbestände ist auf Grund von Überfischung und problematischen Fangmethoden vom Aussterben bedroht.

Die Europäer essen so viel Fisch, dass europäische Flotten auch afrikanische Gewässer leer fischen - und damit der einheimischen Bevölkerung eine wichtige Eiweißquelle und den lokalen Fischern ihre Lebensgrundlage rauben.

Um einen Beitrag zu leisten, dass der Fischkonsum weltweit langfristig möglich bleibt, ist es zum einen wichtig, den Fischkonsum zu reduzieren - und zum anderen, Fisch aus nachhaltiger, zertifizierter Fischerei zu kaufen. Auch für Kitas und Schulen ist der Einkauf von nachhaltig gefangenem Fisch möglich, ohne dass die Kinder bzw. ihre Eltern mehr für das Mittagessen ausgeben müssen. Und es fehlt sicher nichts, wenn in Kitas und Schulen nicht jede Woche Fisch angeboten wird.

Unsere Broschüre können Sie im Shop bestellen

 

 

 

 

 

 

Termine

Mi 10.10.2018

Agrarindustrie 4.0 Digitalisierung und Konzernmacht in der Landwirtschaft

Vortrag und Diskussion mit Pat Mooney , ETC Group , Kanada

Di 16.10.2018

Brüsselreise zur EU-Agrarpolitik, 15. - 18.10.2018

Weiterbildungsseminar für BIOPOLI-Referent*innen und andere Interessierte zum Thema der europäischen Agrarpolitik und...

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