Ausstieg von Glyphosat

Umweltministerin legt Konzept zum schrittweisen Verbot von Glyphosat vor

Am 6.11.2018 hat die Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) ein Konzept vorgelegt, wie der Einsatz von Glyphosat in den nächsten Jahren bis zum Komplettausstieg im Jahre 2023 schrittweise zurückgefahren werden kann. Demnach sollen Landwirte, die in Zukunft das Mittel nutzen im Gegenzug 10% der Fläche als pestizidfreie Schutzfläche vorhalten.

Außerdem sieht das Konzept vor, dass in Privatgärten und Parks, in der Vorernte sowie in Naturschutzgebieten und anderen ökologisch sensiblen Gebieten kein Glyphosat zur Anwendung kommen darf. Zu Gewässern müsste immer mindestens ein Abstand von 20 m bestehen.

Dieser Vorstoß des Bundesumweltministeriums ist wichtig und dringend notwenig angesicht der zurückgehenden Artenvielfalt. Das Ziel ist im Koalitionsvertrag klar benannt: Es soll mit einer systematischen Minderungsstrategie der Einsatz von plyphosathaltigen Pestiziden deutlich eingeschränkt werden und schließlich ganz verboten werden. Über die Einschränkungsmaßnahmen darf leider nicht das Umweltministerium, sondern das Landwirtschaftsministerium entscheiden. Wollen wir hoffen, dass dies die Vorschläge aus dem Hause Schulze ernst nimmt.

12.11.2018

Termine

Do 17.01.2019

Praktikant_in gesucht für Januar/Februar

Die Agrar Koordination sucht hauptsächlich für Januar/Februar 2019 eine Praktikantin/ einen Praktikanten. Wir freuen...

Sa 19.01.2019

Demo Wir haben es satt!

Essen ist politisch!

Mehr erfahren

Tragen Sie sich für unseren kostenlosen Newsletter an und erhalten Sie regelmäßig Neuigkeiten zu Projekten und Veranstaltungen

benefind.de - Sie suchen, wir spenden.

AGRAR KOORDINATION & FIA E.V | STAND 2017