Gericht bestätigt Schadensersatz wegen Glyphosat

Anfang einer Klagewelle kann für Bayer problematisch werden

In zweiter Instanz hat ein US Gericht das Urteil gegen Monsanto bestätigt. Ein 46-jähriger Platzwart, der viele Jahre das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat von Monsato eingesetzt hatte, hatte gegen den Konzern geklagt, weil er aufgrund des umstrittenen Pestizids an Lymphdrüsenkrebs erkrankt war. Die Geschworenen sahen es nicht nur als erwiesen an, dass Glyphosat Krebs verursachen könnte, sondern sie sprachen den Saatgut-Giganten auch deshalb für schuldig, weil er nicht ausreichend vor Risiken gewarnt hatte.

Zwar muss der Konzern nach dem Urteil der 2. Instanz an den Kläger nun nur noch 78 Millionen Dollar statt 289 Millionen Dollar zahlen, aber in der Sache bestätigte das Gericht, das erstinstanzliche Urteil. Damit kann eine Welle von Klagen dem Saatguthersteller Monsanto ins Haus stehen. Da der deutsche Konzern Bayer Monsanto kaufen will, fällt dieses unschöne Licht nun auf Bayer, der scheinbar kein Problem damit hat, dass Monsanto in Europa eines der unbeliebtesten Unternehmens ist.

07.11.2018

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