Den Soja wahn stoppen - Verantwortung in der Lieferkette übernehmen

Handlungsspielräume von Politik, Handel und Konsument*innen

Freitag, den 28. September 2018 von 17:00 bis 19:00 Uhr

GLS Bank, Düsternstr. 10, 5. OG, 20355 Hamburg

Anreise: Stadthausbrücke S-Bahn: S 1 oder S 3 (1 Min.) oder Rödingsmarkt U-Bahn: U3 (5 Min.)

Unser Konsumverhalten und das derzeitige Modell der industrialisierten Landwirtschaft haben weitreichende Folgen, insbesondere für die Anbauregionen und betroffenen Menschen Lateinamerikas. Der hohe Bedarf an Eiweißfutter in der industriellen Tierhaltung Europas hängt direkt mit dem massiven Anbau von gentechnisch verändertem Soja und der Waldzerstörung in Lateinamerika zusammen. Deutschland ist der größte Fleischproduzent. 2016 wurden 6,3 Millionen Tonnen Soja importiert, überwiegend aus Lateinamerika. Aktuelle Untersuchungen von der Organisationen Mighty Earth, FERN und Rainforest Foundation Norway belegen die negativen Auswirkungen der Soja-Importe auf die Länder Argentinien und Paraguay. Tausende Hektar Naturwald werden dem Soja-Anbau geopfert. Das geht auf Kosten des Klimas, der Biodiversität und der Menschen vor Ort. Darüber hinaus gewähren die Untersuchungsergebnisse interessante Einblicke in die Intransparenz und mangelnde Nachhaltigkeit der Lieferketten. Großhändler und Supermarktketten, die auf ihren Webseiten Corporate-Responsibility-Grundsätze großschreiben, wissen oft nicht, wo ihre Produkte herkommen.

28.09.2018

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