Hamburg: March against Monsanto 19.Mai

14:00 Uhr Demo-Beginn am HH-Hauptbahnhof/Hachmannplatz 16:30-18:00 Uhr Abschlusskundgebung

Wo? 14:00 Uhr Demo-Beginn am HH-Hauptbahnhof/Hachmannplatz 16:30-18:00 Uhr Abschlusskundgebung und Infostände beim Grünen Jäger

Was? MARCH AGAINST MONSANTO/BAYER: Friedlicher bunter Protestmarsch für freies Saatgut, für die Kennzeichnung von genetisch modifizierten Lebensmitteln und gegen Glyphosat, Neonikotinoide und die Monopolstellung von Konzernen, die unsere Nahrung und unsere Umwelt vergiften. Auch eine Erdbeeren-Armee aus kostümierten Kindern wird vor Ort sein.

Die Welt gegen Monsanto – Tragödie zweiter Teil 16.05.2018, Hamburg, New York, Buenos Aires. Alljährlich demonstrieren beim MARCH AGAINST MONSANTO Tausende Menschen weltweit zeitgleich in Hunderten Städten gegen den Chemie-Konzern Monsanto und für eine nachhaltige, ökologische und faire Landwirtschaft. Der MARCH AGAINST MONSANTO hat bereits Tradition - und doch ist das Thema aktueller denn je: Die Giganten-Fusion von Monsanto und Bayer, die Verlängerte Zulassung von Glyphosat in der EU, sowie neue Studien zu Neonikotinoiden sorgen pausenlos für Aufregung. Am 19. Mai geht der Protest in eine neue Runde.

Auch in Hamburg werden zahlreiche Demonstranten erwartet. Organisiert wird die Demonstration in Hamburg von machbar e.V.. Es wird ein friedlicher Protestmarsch mit bunten Plakaten und Kostümen und einer Erdbeeren-Armee aus verkleideten Kindern. Die Veranstalter setzen sich für eine nachhaltige, faire Landwirtschaft ein, die unsere Umwelt, das Klima und somit unsere Lebensgrundlagen mit Respekt behandelt. Sie fordern weitere Studien zu den Gefahren vom GVOs (gentechnisch veränderten Organismen).

Vereinsvorsitzende Jacqueline Kardel sagt: "Während Kleinbauern und Bio-Betriebe um ihr Überleben kämpfen, sichert sich Monsanto Patentrechte auf sämtliches Saatgut und den gesamten Prozess der Gentechnik und festigt so seine Monopolstellung als globaler Nahrungsmittel-Lieferant. Monsantos genetisch modifiziertes Saatgut bedroht unser Ökosystem massiv. Es ist eine Tragödie und es wird Zeit, dass die Politik reagiert.“ Studien zeigen klare Zusammenhänge zwischen von Monsanto verwendeten glyphosathaltigen und neonikotinoiden Pestiziden und dem weltweiten Bienensterben. Durch die Fusion von Monsanto und Bayer wird der Multikonzern den Welthandel von Saatgut, Pestiziden und Medikamenten dominieren. Die BUNDjugend Hamburg äußert sich bei Facebook: "Auch wenn eine Mehrheit der Europäischen Bevölkerung gegen die Fusion von Monsanto und Bayer war, hat die EU-Kommission dem Deal zugestimmt. Was jetzt kommt? Monopolisierung, Verlust von Artenvielfalt und ein direkter Angriff auf die Ernährungssouveränität in den Ländern des Globalen Südens!" Tausende Menschen vereinen sich nun gegen den Agrar-Wahnsinn von Monsanto und Bayer.

Beim MARCH AGAINST MONSANTO/BAYER am 19. Mai protestieren Menschen in weltweit 103 Städten gegen die Umweltsünden und Menschenrechtsverletzungen, die mit Monsanto/Bayer in Verbindung stehen: Regenwaldabholzung, den Aufkauf kleinbäuerlicher Betriebe und die Vertreibung indigener Völker (Landgrabbing), Nahrungsmittel-Monopole, gentechnisch verändertes Saatgut, Patente auf Saatgut, den Eisatz von Neonicotinoiden und Totalherbiziden wie Glyphosat, die Wasser- und Luftverschmutzung und nicht zuletzt gegen das damit einhergehende Bienen- und Artensterben. Monsanto steht in den Protesten stellvertretend für alle Agrar- und Chemie-Riesen (BASF, Syngenta, DuPont, Dow, ChemChina).

Mehr Informationen auf der Website: www.machbar-ev.de/mam2018/

20.05.2018

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Mi 30.05.2018

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