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6.10. Ernährungssicherung statt Goldabbau in Guatemala

Projektvorstellung und Diskussion mit zwei Gästen aus Guatemala

Freitag, 6. Oktober, Uhrzeit: 19:00 – ca. 20:30 | Ort: Wälderhaus, Raum „Raakmoor“, Am Inselpark 19, 21109 Hamburg-Wilhelmsburg 

Veranstaltungsart: Präsentation und Diskussion | Veranstaltende: INKOTA-netzwerk e.V. ; Agrar Koordination & FIA e.V. ; RENN.nord | Sprachen: Spanisch, mit Übersetzung ins Deutsche | Anmeldung wünschenswert: nordhausen@inkota.de

Im Rahmen einer Info-Tour zum Thema „Ernährungssicherheit statt Zerstörung durch Goldabbau in Guatemala“ berichten zwei Gäste der INKOTA-Partnerorganisation Pastoral de la Tierra (Landpastorale) von alltäglichen Herausforderungen im westlichen Hochland von Guatemala sowie von Lösungsansätzen, die im aktuellen INKOTA-Projekt umgesetzt werden sollen. In dem Projekt geht es darum die Ernährungssituation von kleinbäuerlichen Familien zu verbessern. Dies wird erreicht durch eine Diversifizierung und Ausweitung des landwirtschaftlichen Anbaus und der Tierhaltung sowie durch den Einsatz von Techniken der Permakultur und Agrarökologie. Durch die lokale Vermarktung von Biogemüse auf solidarischen Märkten soll das lokale Angebot von Biogemüse erhöht werden sowie Möglichkeiten geschaffen werden, ein zusätzliches Einkommen zu schaffen. Zudem werden durch das Projekt friedliche Protestformen und Öffentlichkeitsarbeit gegen die Ausweitung des Goldabbaus unterstützt. Denn ein global agierender Bergbaukonzern macht hier tausenden Kleinbauern und Kleinbäuerinnen die immer knapper werdenden Ressourcen streitig. Zu Gast kommen die Kleinbäuerin und Projektteilnehmerin Cristina Crúz sowie der Projektleiter der Landpastorale Rony Aguilar. Cristina Crúz erzählt aus ihrem Leben und von ihrer Arbeit als indigene Kleinbäuerin in einer abgelegenen Hochlandgemeinde. Außerdem wird sie ihre eigene Erfahrung mit dem Projekt schildern und dessen Bedeutung für ihre Familie sowie die ländlichen Gemeinden darlegen. Rony Aguilar, Agrarwissenschaftler, ist Verfechter der ökologischen Landwirtschaft und bringt als Projektleiter großes Fachwissen über die Problematiken der Region mit und wird von den innovativen Lösungsansätzen des Projekts berichten.