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G 20 Solidarity Summit workshop 61 zum Thema Saatgut

Saatgut: Ernährungssouveränität statt Profite für Saatgutkonzerne

Saatgut: Ernährungssouveränität statt Profite für Konzerne

 Die zunehmenden Konzentrationsprozesse in der Saatgutindustrie gipfeln zurzeit in der Fusion von Bayer und Monsanto und den damit verbunden „Rechten“ an genetischen Ressourcen. Bauern und Bäuerinnen weltweit wehren sich dagegen und entwickeln andere, unabhängige Systeme.

Georg Janßen berichtet über den Kampf deutscher Landwirte gegen die erhobenen Nachbaugebühren auf wiederverwendetes Saatgut

Max Rehberg stellt eine neue Idee zum Schutz von Sorten durch eine open source Lizenz vor, das als ein alternatives Modell zum Sortenschutz und Patente dienen könnte.

Gertrud Falk stellt das Thema in einen menschenrechtlichen Zusammenhang.

Film : Zukunftsfelder – philippinische Bauern im Klimawandel (Kurzfassung 15 Min.) zeigt die Arbeit des Bauernnetzwerkes MASIPAG auf den Philippinen, das lokale Reissorten züchtet, erhält und vermehrt und damit einen Beitrag zur Ernährungssicherung im Klimawandel leistet.

Gäste:

Ursula Gröhn-Wittern, Agrar Koordination (Filmmacherin), Einführung

Georg Janßen AbL Der Kampf gegen Nachbaugebühren in Deutschland

Max Rehberg, Culinaris – Saatgut für Lebensmittel, open source Projekt: Saatgut als Gemeingut

Gertrud Falk, FIAN; Saatgut als Voraussetzung für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung

Moderation Mireille Remesch, Agrar Koordination Veranstalter: AbL., Agrar Koordination, FIAN

Ort:

6.Juli 2017 17 bis 19 Uhr in der Zinnschmelze (Maurienstraße 19, 22305 Hamburg) Deutschland

Summit of Solidarity: www.solidarity-summit.org